Innere Medizin und Gastroenterologie
Allgemeinmedizin und Orthopädie
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Dres. med.    Mohr   Greiling   Struve   Wieland
Praxisklinik Travemünde,   Donnerstag, 23. Februar 2012
Innere Medizin
 
Gastroenterologie
Erkrankungen des Verdauungssystems


Diese Untersuchung dient der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen im oberen Verdauungstrakt, besonders bei Sodbrennen, Entzündungen und Infektionen in Magen, Speiseröhre und Zwölffingerdarm.

Diese Untersuchung erfolgt zur Diagnostik und Therapie von Erkrankungen im unteren Verdauungstrakt, also des gesamten Dickdarms (Kolon u. Rektum) und des unteren Dünndarms (terminales Ileum), besonders zur Vorbeugung von Dickdarmkrebs und zum Nachweis von Entzündungen und Blutungen.
Der Darmkrebs ist die zweithäufigste zum Tod führende Krebserkrankung bei Männern und Frauen, der in frühen Stadien nur selten Symptome verursacht.
Durch die rechtzeitige Durchführung einer Vorsorge-Koloskopie kann die Erkrankung in einem frühen Stadium erkannt werden, wodurch das weitere Wachstum verhindert und der Patient geheilt wird.

erfolgt zur Feststellung und Behandlungen von Hämorrhoidalleiden, Schmerzen, Juckreiz und anderen Beschwerden der Analregion des Schließmuskels und des Enddarms (bis ca. 20 cm)

Mit Hilfe der modernen Ultraschalldiagnostik können die Bauchorgange Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren, Darm, Blutgefäße, Lymphknoten, Harnblase, Prostata u.a. genau erfasst und morphologisch beurteilt werden. Veränderungen der Größe, Beschaffenheit, Durchblutung und Gewebestruktur geben wichtige Informationen über den Zustand und die Funktion der einzelnen Organe. Die Sonographie lässt uns frühzeitig und im Verlauf krankhafte Veränderungen erkennen und Behandlungserfolge beurteilen.

Die Ultraschalldiagnostik der Schilddrüse wird zur Beurteilung der Organgröße und Beschaffenheit angewendet. Sie ermöglicht die punktgenaue Ortung krankhafter Veränderungen und ist die Grundlage für gezielte feingewebliche Probenentnahme.

 

Kardiologie / Erkrankungen des Herzens

Die Ultraschalluntersuchung des Herzens dient der Diagnostik und Verlaufsbeurteilung der Herzklappenfunktion und von Erkrankungen des Herzmuskels und Herzbeutels sowie zur Beurteilung der Pumpleistung des Herzens. Sie wird üblicherweise in Linksseitenlage von außen (transthorakal) durchgeführt. Für bestimmte Fragestellungen kann das Herz auch über eine durch die Speiseröhre eingeführte Sonde (transösophageal) im Ultraschall dargestellt und beurteilt werden: zur Entdeckung von Blutgerinnseln im Herzen und noch präziseren Beurteilung der Klappenfunktionen und Muskelstrukturen. Die digitale, voll computerisierte Technik der Echokardiographie erlaubt eine sehr genaue Beurteilung von Herzfunktion und –leistung. Dabei ist Ultraschall medizinisch vollkommen ungefährlich. Die Technik kann bedenkenlos eingesetzt und beliebig häufig wiederholt werden. Zusammen eingesetzt mit der Ergometrie wird eine präzise Beurteilung der individuellen Herzleistung und des kardialen Risikos ermöglicht.

Die Fahrradbelastung unter laufender Blutdruckmessung und Aufzeichnung des EKG ermöglicht die zuverlässige Beurteilung der Sauerstoffversorgung über die Herzkranzgefäße, z.B. bei Verdacht auf Koronare Herzkrankheit, des Blutdrucks, z.B. zur Einschätzung der ausreichenden Wirkung von blutdrucksenkenden Medikamenten, und zur Beurteilung des Risikos von Herzrhythmusstörungen.


Diese 24-Stunden-Messungen werden unter Alltagsbedingungen durchgeführt. Der Patient wird mit einem Recorder ausgestattet, der den Herzrhythmus oder den Blutdruck rund um die Uhr aufzeichnet. Damit werden auch subjektiv empfundene Unregelmäßigkeiten quantitativ und qualitativ exakt erfasst und dokumentiert. Der Arzt kann auf der Grundlage dieser Befunde präzise Verordnungen und Therapieempfehlungen geben.


Der Lungenfunktionstest besteht aus Messungen verschiedener Atemvolumina bei Verdacht auf Asthma bronchiale, Chronischer Bronchitis oder anderen Krankheiten der Atmungsorgane. Wertvoll ist diese Untersuchung besonders zur objektiven Beurteilung von Krankheits- und Therapieverläufen. Dadurch können Medikamente und Dosierungen noch genauer und individuell abgestimmt eingesetzt werden.


Angiologie / Erkrankungen der Blutgefäße

- der hirnversorgenden Arterien (Halsschlagadern): zur Diagnostik von Verengungen, Beurteilung des Schlaganfallrisikos.
- der Arterien und Venen der Beine: zur Diagnostik bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen der Beine (pAVK, Raucherbein) sowie zur Abklärung von Thrombosen (Blutgerinnsel) mit dem Risiko der Lungenembolie.

 

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